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Avi Avital gastiert bei den Duisburger Philharmonikern

Ein Leben für die Mandoline

Mit Mandolinkonzerten von Vivaldi und Say zeigt Avi Avital bei den Duisburger Philharmonikern die Virtuosität seines Instruments.

vonRedaktion,

Nur wenige Komponisten haben virtuose Solowerke für die Mandoline hinterlassen. Als Pionier gilt Antonio Vivaldi, der das Zupfinstrument wie selbstverständlich für seine Klangspektakel in Venedig einsetzte. Als „Altes Testament“ bezeichnet folglich Avi Avital die barocken Preziosen. In seinem zweiten Konzert als Residenzkünstler der Duisburger Philharmoniker präsentiert er neben Vivaldis D-Dur-Konzert RV 93 das erst vor wenigen Wochen im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festival uraufgeführte, eigens für ihn geschriebene Mandolinenkonzert des türkischen Komponisten Fazıl Say. „Ich erkenne darin ganz viel von mir selbst: ungerade Rhythmen, die an Musik vom Balkan erinnern, aber auch Klänge, die aus dem Mittleren Osten kommen. Das liegt in meiner musikalischen DNA“, sagt Avi Avital. Mehr als einhundert Konzerte hat er mittlerweile für die Mandoline in Auftrag gegeben. Am Pult der Duisburger Philharmoniker steht dabei sein langjähriger Freund und Wunschdirigent Ariel Zuckermann.

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