Unter dem Motto „Zurück nach vorn“ feiert der Heidelberger Frühling seine Rückkehr in die frisch sanierte Stadthalle. Über fünf Wochen hinweg ist ein Programm zu erleben, das Tradition und große Künstler mit frischen künstlerischen Perspektiven verbindet. Stars wie Igor Levit, Hugo Ticciati und Barbara Hannigan treffen auf Festivalcampus-Talente, vielfältige Stadtteilkonzerte und Newcomer.
Neben wichtigen Repertoireklassikern von Beethoven bis Brahms – gespielt von Orchestern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Iceland Symphony Orchester oder dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra – gastiert auch das Freiburger Barockorchester unter René Jacobs mit Vivaldis Oper „Il Giustino“. Ergänzt wird das starke Barockangebot etwa durch die Akademie für Alte Musik Berlin, die Bachs Orchestersuiten spielt, sowie durch John Eliot Gardiner, der nach 23 Jahren erstmals wieder beim Heidelberger Frühling zu erleben ist und mit seinem Constellation Choir and Orchestra österliche Bachkantaten mitbringt.
Fokusthemen
Den bereits im Streichquartettfest begonnenen USA-Schwerpunkt setzt das Musikfestival mit einem USA-Tag fort, der zeitgenössische Werke, Minimal Music und performative Kunst aus den Vereinigten Staaten präsentiert. Als Highlight spielt Igor Levit dort den Klavierzyklus „The People United Will Never Be Defeated“, den Frederic Rzewski 1976 zur 200-Jahr-Feier der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung komponierte.
Dem 2024 verstorbenen Avantgardisten Wolfgang Rihm widmet der Heidelberger Frühling zudem einen eigenen Ehrentag.






