Startseite » Festivals » Tanz und Hoffnung

Lionel Sow und Balthasar-Neumann-Ensemble in der Elbphilharmonie

Tanz und Hoffnung

Der französische Chorleiter Lionel Sow und das Balthasar-Neumann-Ensemble loten beim Internationalen Musikfest Hamburg die Vergänglichkeit aus.

vonSusanne Bánhidai,

Zum Tod gehört in der christlichen Bilderwelt immer auch die Hoffnung, sei es auf die Auferstehung oder zumindest auf Trost. So hat der Balthasar-Neumann-Chor sein Konzert „Totentanz und Hoffnungsschein“ genannt und passend zum Motto des Internationalen Musikfest Hamburg „Ende“ zusammengestellt. Seit einiger Zeit bereichert Lionel Sow mit seiner eigenen künstlerischen Handschrift das Ensemble. Der französische Chorleiter wirkt in Frankreich und Polen als künstlerischer Direktor und war zuvor Kantor an der Kathedrale Notre-Dame in Paris. Sow, selbst ausgebildeter Geiger und Sänger, hat ein umfangreiches Werk Hugo Distlers ins Zentrum des Programms gestellt. „Totentanz“ für Chor, Flöte und Sprecher wurde vom berühmten mittelalterlichen Bilderzyklus in der Lübecker Marienkirche inspiriert, wo Distler selbst als Organist wirkte. Der personifizierte Tod trifft hier als makaberer Tanzpartner auf zwölf Menschen vom Bauern bis zum König. Umrahmt wird das Werk von Kompositionen aus drei Jahrhunderten, von Johann Sebastian Bach über Max Reger bis hin zu Thierry Escaich. Als Sprecher konnte Joachim Król gewonnen werden, für die Orgelwerke Iveta Apkalna, die Titularorganistin der Elbphilharmonie.

Anzeige
Anzeige

Termine

Auch interessant

Rezensionen

Anzeige

Video der Woche

Zwei Geigen, ein Cello, ein Klavier – und ein Übermaß an kreativer Energie

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Mit ihrem neuen Programm „heimat“ feiern Salut Salon das Finale einer Konzert-Trilogie: Auf „Liebe“ und „Träume“ folgt das nächste große, fast allumfassende Thema. Denn: Was genau ist das eigentlich, Heimat? Ist es ein Ort? Tradition? Ein Gefühl? Sind es die Menschen, die einen umgeben? Oder vielleicht Worte, Sprachen, Klänge? Mit der traumwandlerischen Selbstverständlichkeit, mit der die vier Musikerinnen Stücke aus allen Winkeln der Welt in diesen wunderbaren Konzert-Abend verwandeln, geben sie auch gleich ihre ganz eigene Antwort: Salut Salon sind in der Welt zu Hause – und ihre Heimat ist die Musik.

Festivalfenster

Ausblick auf die spannendsten Festivals

Anzeige
Anzeige

Newsletter

Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!

Anzeige