Rezensionen
Aktuelle Neuerscheinungen aus Klassik und Oper – ausgewählt und bewertet von der concerti-Redaktion.
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Rezension Martin Kuuskmann – Schubert: Winterreise
Rastlos und gedankenreich
Fagottist Martin Kusskmann kleidet Franz Schuberts „Winterreise“ in ein ebenso suggestives wie virtuoses neues Klanggewand.
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Rezension Äneas Humm – Libertas
Expressiv und atmosphärisch
Mit klassischen und spätromantischen Liedern verhandeln Bariton Äneas Humm und seine Begleiterin Doriana Tchakarova das Thema Freiheit.
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Rezension Leif Ove Andsnes – Liszt: Via Crucis
Nachdenklich
Leif Ove Andsnes und der Norwegian Soloist’s Choir zeigen Franz Liszt von seiner religiösen und innigen Seite.
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Rezension Marek Janowski – Dvořák: Stabat Mater
Kraft des Schönen
Subtil und voll spiritueller Harmonie meistern die Dresdner Philharmonie und der MDR-Rundfunkchor unter Marek Janowski Dvořáks „Stabat Mater“.
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CD-Rezension Boris Giltburg
Plastisch
Boris Giltburg spielt Beethoven mit Witz, Entschlossenheit und Souveränität
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CD-Rezension Christina Pluhar – Cavalli: L’amore innamorato
Lustvoll
Eine CD, die Lust auf mehr Cavalli macht: Christina Pluhar mit ihrem Ensemble L’Arpeggiata, Nuria Rial und Hana Blažíková
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CD-Rezension Katharina Bäuml
Im Reich des Ostinaten
Vom frühen 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart: Katharina Bäuml mit ihrer Capella de la Torre
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CD-Rezension Noé Inui
Perfekt auf dem Punkt
Hier kann man die Aufbrüche der Moderne sinnlich nachvollziehen: Noé Inui und Mario Häring haben ein grandioses Album vorgelegt
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CD-Rezension Anne-Cathérine Heinzmann
Doppelpass
Kammermusik vom Feinsten: Anne-Cathérine Heinzmann und der Pianist Thomas Hoppe erinnern an verfemte Komponisten
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CD-Rezension Fabio Biondi
Ein Schritt weiter
Erstklassig: So zum Zerreißen gespannt waren Bellinis langgestreckte Kantilenen wohl selten zu hören
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Rezension Matthias Kirschnereit
Reichtum an Stimmungen
Es braucht einen so reflektierten Pianisten wie Matthias Kirschnereit um den Reichtum dieser Stücke zu offenbaren
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CD-Rezension Barocktrompeten Ensemble Berlin
Königliche Klänge
Das Barocktrompeten Ensemble Berlin beweist großes Wissen um das historische Musizieren und unschlagbares technisches Können
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CD-Rezension René Jacobs
Sing-Hörspiel aus dem Serail
René Jacobs vollendet mit der Entführung aus dem Serail seinen Zyklus der großen Mozart-Opern
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CD-Rezension Thomas Sanderling
Überfällig
Mit dem Mannheimer Uraufführungsmitschnitt von Der Idiot liegt endlich die erste Weinberg-Oper auf CD vor
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CD-Rezension Eivind Aadland
Raffinierte Entdeckung
Überzeugend: Der norwegische Dirigent Eivind Aadland trägt die Sopranistin Camilla Tilling quasi auf Händen
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CD-Rezension Rebecca Miller
Drakonische Dramatik
Henry Kimball Hadleys Sinfonien verraten eine frappierende Beherrschung des Handwerks
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CD-Rezension Werner Güra
Schlüssige Miniaturen
Werner Güra überzeugt durchgängig mit immensen musikalischen und sprachlichen Differenzierungsvermögen
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CD-Rezension Frank Strobel
Mutter der Filmmusik
In jeder Hinsicht monumental: Frank Strobel spielt den, nach heutigem Verständnis, ersten Soundtrack der Filmgeschichte ein
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CD-Rezension Mariss Jansons ✝
Geistiger Genuss
Modellinterpretation von Tschaikowskys romantischem Psychothriller – leider mit problematischer Tontechnik
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CD-Rezension Nigel Kennedy – Vivaldi
Jahreszeiten-Achterbahn im Phantasialand
Nigel Kennedy und Roby Lakatos: Zwei Extrem-Geiger spielen Vivaldi und mehr – ein Vergleich
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CD-Rezension Neeme Järvi
Sinnliches Klangbild
Dynamisch musiziertes Plädoyer für den vergessenen Unterhaltungskomponisten Julius Fučík
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CD-Rezension Natalie Dessay
Silbrig und monochrom
Natalie Dessay und Philippe Cassard durchstreifen silbrig das französische Lied
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CD-Rezension Amaryllis Quartett
Erdenschwer
Das Amaryllis Quartett lässt Debussy und Ravel auf Lin Yang treffen – zuweilen kommt leider die Leichtigkeit abhanden
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CD-Rezension Franco Fagioli
Ältlich und verspannt
Glucks Orfeo in der Uraufführungsversion – hervorragend musiziert, mäßig produziert
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Blind gehört Martin Lehmann„So schön, dass ich heulen könnte“
Martin Lehmann hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass er weiß, wer singt.

