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Jan Vogler

Jan Vogler ist Weltklasse-Cellist, Intendant und Kosmopolit. Ursprünglich aus Ost-Berlin stammend, nennt er mittlerweile New York seine Wahlheimat, ist aber weiterhin mit seiner Heimat eng verbunden. Geboren wurde er 1964 als Sohn einer Musikerfamilie.

In der DDR aufgewachsen, beginnt er seine bemerkenswerte Karriere im Alter von 20 Jahren als erster Konzertmeister Violoncello in der Staatskapelle Dresden. Schnell fühlt er sich musikalisch eingeengt, beantragt beim Ministerium für Kultur Studienreisen ins Ausland und verlässt Deutschland nach der Wiedervereinigung schließlich in Richtung Amerika. Dennoch beschäftigt ihn weiterhin die Kulturlandschaft in seiner Heimat.

1993 ruft er das Moritzburg Festival ins Leben und widmet sich anschließend verstärkt seiner Laufbahn als Solist. Seit 2009 ist er Intendant der Dresdner Musikfestspiele, dessen Renommee er nach einer musikalischen Neuausrichtung auf internationalem Erfolgskurs hält. Dabei ist es Vogler wichtig mit seiner Arbeit Konventionen aufzubrechen, neue Wege zu gehen und mithilfe von Musik für eine Verständigung zwischen verschiedenen Kulturen zu sorgen. Für sein Engagement erhielt er 2006 den Europäischen Kulturpreis und 2011 den Erich-Kästner-Preis für Toleranz, Humanität und Völkerverständigung.

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