Giacomo Puccini (*22.12.1859 in Lucca, †29.11.1924 in Brüssel) war der bedeutendste italienische Opernkomponist in der Nachfolge Verdis. Er entstammte einer Musikerfamilie von Organisten und Chorleitern, deren Tradition auch er folgen sollte. Eine eindrückliche „Aida“-Aufführung von 1876 in Pisa veranlasste ihn aber dazu, sich der Oper zuzuwenden. Neben seinen bekanntesten Opern „Tosca“ (1900) und „Madame Butterfly“ (1904) galt „La Bohème (1896) lange Zeit als Prototyp der italienischen Oper mit ihrer lyrisch-sentimentalen Haltung, im Gegensatz zu Verdis heroischer Oper. Mit der Uraufführung von „La fanciulla del West“ 1910 an der New Yorker Met bestätigte Puccini seinen internationalen Erfolg. Seine letzte Oper „Turandot“ blieb unvollendet – er starb in Brüssel, wo er sich Heilung von seinem Krebsleiden erhoffte.
Giacomo Puccini
Giacomo Puccini

Termine
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So., 29. März 2026 18:30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf – Deutsche Oper am Rhein, DüsseldorfMusiktheater
Puccini: Il trittico
Stefano Ranzani (Leitung), Dietrich W. Hilsdorf (Regie)
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Di., 31. März 2026 19:30 Uhr
Stadttheater Schaffhausen, SchaffhausenMusiktheater
Puccini: La Bohème
Jugendchor 1 der Musikschule Biel, Chor & Sinfonieorchester Biel Solothurn TOBS!, Yannis Pouspourikas (Leitung), Lucía Astigarraga (Regie)
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Do., 02. April 2026 19:30 Uhr
Staatstheater Cottbus, CottbusMusiktheater
Puccini: Madama Butterfly
Gloria Jieun Choi (Cio-Cio-San), Rahel Brede (Suzuki), Isabelle Osenau (Kate Pinkerton), Alexey Sayapin (B. F. Pinkerton), Alexander Merzyn (Leitung), Mirella Weingarten (Regie)
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Do., 02. April 2026 19:30 Uhr
Musiktheater
Puccini: Turandot
Antonino Fogliani (Leitung), Huan-Hsiung Li (Regie)
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Musiktheater
Puccini: Madama Butterfly
Angela Jiyoung Shin (Cio I), Sarah-Jane Brandon (Cio II), Brigitte Hahn (San III), Nathalie Mittelbach (Suzuki), Oliver Sewell (Pinkerton), Michał Partyka (Sharpless), Sasha Yankevych (Leitung), Ulrike Schwab (Regie)
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So., 05. April 2026 17:00 Uhr
Oper Leipzig, LeipzigMusiktheater
Puccini: Madama Butterfly
Ekaterina Sannikova (Cio-Cio-San), Carlos Cardoso (Pinkerton), Martiniana Antonie (Suzuki), Katharina von Hassel (Kate), Christoph Gedschold (Leitung), Aron Stiehl (Regie)
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So., 05. April 2026 18:00 Uhr
Deutsche Oper Berlin, BerlinMusiktheater
Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi
Mané Galoyan (Suor Angelica & Lauretta), Lauren Decker (La Zia Principessa), Stephanie Wake-Edwards (La Badessa), Aleksandra Meteleva (La Suora Zelatrice), Misha Kiria (Gianni Schicchi), Andrei Danilov (Rinuccio), Burkhard Ulrich (Gherardo), Michael Bachtadze (Betto di Signa), Giulio Cilona (Leitung), Pınar Karabulut (Regie)
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Musiktheater
Puccini: Tosca
Ailyn Pérez (Floria Tosca), Najmiddin Mavlyanov (Mario Cavaradossi), Ludovic Tézier (Baron Scarpia), Roman Chabaranok (Cesare Angelotti), Marco Armiliato (Leitung), Kornél Mundruczó (Regie)
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Mo., 06. April 2026 18:30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf – Deutsche Oper am Rhein, DüsseldorfMusiktheater
Puccini: Il trittico
Stefano Ranzani (Leitung), Dietrich W. Hilsdorf (Regie)
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Mo., 06. April 2026 19:30 Uhr
Allerheiligenkirche, NürnbergMusik in Kirchen
Manfred Meier-Appel, Konzertchor LGV Nürnberg, Streicher der Staatsphilharmonie Nürnberg, Tarmo Vaask
Puccini: Messa di Gloria, Vasks: Plainscapes
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Opern-Kritik: Oper Köln – Manon Lescaut
Von Männern zugrunde gerichtet
(Köln, 28.9.2025) In „Manon Lescaut“, seiner ersten Opernproduktion im neuen Amt, türmt der Kölner GMD Andrés Orozco-Estrada mit dem Gürzenich-Orchester die dramatischen Wogen hoch auf. Regisseur Carlos Wagner lässt den Machismo des Werks krass ausspielen.
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Opern-Kritik: Opernfestspiele Heidenheim – Gianni Schicchi / Elektra
Zwei schreckliche Familien
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Märchenhaftes Peking
Andrei Șerbans zeitlose Inszenierung von Puccinis „Turandot“ am Londoner Royal Opera House ist im Kino zu erleben.
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Karneval ums Krankheitsdrama
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