Wenn sie an ihre lettische Heimat denke, sehe sie neben Wald, Meer und Stränden stets auch viele Menschen, die gemeinsam in einem Chor singen, vor ihrem geistigen Auge, sagte Iveta Apkalna jüngst in einem Interview. In der Alten Oper Frankfurt bringt die gefeierte Organistin exquisite Gesangsliteratur mit Preziosen des Orgelrepertoires in Einklang. Das Singen überlässt sie aller Wahrscheinlichkeit nach aber den Profis vom Staatschor Latvija unter der Leitung von Māris Sirmais. Vokal liegt der Schwerpunkt an diesem Abend auf Stücken aus England. Auf dem Programm stehen unter anderem William Byrds „Ave verum corpus“ und Henry Purcells „Hear my Prayer, O Lord“ sowie Benjamin Brittens „Te Deum“ und Edward Elgars „Lux Aeterna“. Moderne Klänge aus Lettland stammen aus den Federn von Pēteris Vasks und Rihards Dubra. Und die Orgel? Die lässt Apkalna mit Kompositionen des Altmeisters Johann Sebastian Bach und dem französischen Zeitgenossen Thierry Escaich erstrahlen.
Iveta Apkalna verbindet Chor- und Orgelmusik in der Alten Oper
Wenn Iveta Apkalna von Lettland träumt
Iveta Apkalna und der Staatschor Latvija erfüllen die Alte Oper Frankfurt mit Klängen von der englischen Renaissance bis zur lettsichen Moderne.
© Ko-Cheng Lin
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