Rezensionen
Aktuelle Neuerscheinungen aus Klassik und Oper – ausgewählt und bewertet von der concerti-Redaktion.
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Rezension Herbert Schuch – Brahms: Klavierkonzerte
Eindrucksvolle Neuaufnahme
Herbert Schuch und die Bochumer Symphoniker spielen Brahms‘ Klavierkonzerte auf Augenhöhe und mit bestechender Transparenz.
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Rezension Benjamin Appl – Lines of Life
Viril und zupackend
Der 99-jährige Komponist György Kurtág und Bariton Benjamin Appl setzen in Lied-Miniaturen irdische Akzente gegen den Tod.
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Buchrezension – Christoph Türcke: Philosohpie der Musik
Evolutionstheorie und Mythenkritik
Christoph Türckes „Philosophie der Musik“ setzt bei der akustischen Selbstbehauptung entwickelter Arten an.
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Rezension Malakoff Kowalski – Songs with Words
Experiment
Wie hervorragend moderne Gedichte und klassische Klavierstücke miteinander funktionieren, beweisen Malakoff Kowalski und drei künstlerische Freunde.
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Rezension Eldbjørg Hemsing – Dvořák & Suk
Mühelose Intensität
Wie Eldbjørg Hemsing bei Dvořáks Violinkonzert ihr Instrument zum Singen bringt, hat bezwingende Intensität.
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Rezension Kent Nagano – Widmann: Arche
Muskelspiele
Die Spielfreude und die Wucht der Aufführung von Jörg Widmanns Oratorium „Arche“ aus der Elbphilharmonie wirken auch auf CD.
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Rezension Tetzlaff & Vogt – Dvořák: Klaviertrios
Grandios intensiv
Grandios instrumentiert – und ebenso gespielt: Lars Vogt, Christian Tetzlaff und Schwester Tanja spielen Dvořáks Klaviertrios Nr. 3 und 4.
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Rezension Jonathan Nott – Strauss, Debussy & Ligeti
Gegensätze ziehen sich an
Drei völlig unterschiedliche Komponisten spielen mit der differenzierten Farbpalette des modernen Orchesters.
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Rezension Gülru Ensari & Herbert Schuch – Dialogues
Licht und Dunkel
Mit feinsten artikulatorischen Differenzierungen erwecken Gülru Ensari und Herbert Schuch Mozarts imaginäre Opernbühne zum Leben.
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Rezension Philippe Jordan – Beethoven: Sinfonien Nr. 2 & 7
Beethoven neu erlebt
Philippe Jordan gelingt die Symbiose des edlen Wiener Klanges mit der Direktheit und Transparenz historischer Aufführungspraxis.
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Rezension Magdalena Kožená – Aimer et Mourir
Noble Klangwogen
Der Musik verfallen: Magdalena Kožená und Robin Ticciati haben sich zu einem Attentat auf die Sinne der Hörer verschworen.
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Rezension Joyce DiDonato – Into the Fire
Wollüstige Einheitlichkeit
Im Zentrum dieses Liederabends der großartigen Joyce DiDonato stand der für sie komponierte Zyklus „Into the Fire“ von Jake Heggie.
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Rezension Christoph Heesch: The Golden Age – Cello 1925
Geglückter Aufbruch
Cellist Christoph Heesch nimmt sich konzertante Werke aus den Zwanzigerjahren vor, die für die modernen Aufbrüche jener Jahre stehen.
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Rezension John Eliot Gardiner – Schubert & Brahms
Dramatisches Jugendwerk
John Eliot Gardiner legt einen Livemitschnitt der fünften Sinfonie vor und zeigt, was in diesem Jugendwerk steckt.
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Rezension Sir Simon Rattle – Bernstein: Wonderful Town
New-York-Hommage über Tempolimit
Sir Simon Rattle animiert, treibt und fordert mit leichten Händen die Akteure in Bernsteins turbulentem Musical.
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Rezension Mischa Maisky – Adagietto
Lieblingsstücke
Auf diesem Album hat Starcellist Mischka Maisky seine ganz persönliche Playlist zusammengestellt.
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Rezension Benjamin Appl & Concerto Köln – Bach
Vokale wie instrumentale Brillanz
Der hochgelobte junge Bariton Benjamin Appl hat seine persönlichen Highlights aus Arien und Kantaten von Johann Sebastian Bach zusammengestellt.
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Rezension Fazıl Say – Debussy & Satie
Frühe Moderne
Pianist Fazıl Say beleuchtet eindrucksvoll die Bezüge zu Erik Satie, mit Debussys Préludes und Saties Gnossiennes und Gymnopédies.
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Rezension Juan Diego Flórez – Bésame Mucho
Lateinamerikanische Wonneschauer
Juan Diego Flórez macht diese lateinamerikanischen Tangos, Balladen, Kampf- und Liebeslieder zu seinen Eigenen.
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CD-Rezension Quatuor Debussy – Preludes for a Quartet
Für Kenner
Gemeinsam mit vier Jazzmusikern widmet sich das Quatuor Debussy den Préludes ihres Namensgebers.
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CD-Rezension Howard Arman – Rossini: Stabat Mater
Ausgewogen
Howard Arman, hat sich Rossinis „Stabat Mater“ angenommen. Doch dieser Einspielung fehlt das Geheimnisvolle.
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CD-Rezension Bertrand Chamayou – Saint-Saëns
Funkelnd
Bertrand Chamayou macht mit viel Transparenz und klug gestaffelten Verläufen klar, dass Saint-Saëns eine Neubewertung verdient hat.
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CD-Rezension Vilde Frang – Bartók & Enescu
Beeindruckender Bartók
Das Zusammenspiel von Vilde Frang und dem Orchestre Philharmonique de Radio France macht die CD zu einem sehr hörenswerten Ergebnis.
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CD-Rezension Galatea Quartet – Tango
Hörenswerte Tangoerfahrung
Das Resultat dieser Idee ist beachtlich, wenngleich auch zweifelhaft ist, ob die Quartettbesetzung tatsächlich die richtige ist.
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Interview Ksenija Sidorova„Das Akkordeon hat sich in der Klassik etabliert“
Ksenija Sidorova über das Akkordeon als „Instrument des Jahres“, die Vielfalt des Repertoires und wieso es sich bestens für Anfänger eignet.
Termine für die Festtage


