Radikal, avantgardistisch, provokativ sollte sie sein, die Konzertreihe „das neue werk“. Als sie 1951 vom NDR in Hamburg gegründet wurde, lag das Schaffen vieler zeitgenössischer Komponisten nach Krieg und Unterdrückung brach – besonders in Deutschland. Von Anfang an verstand sich die Reihe als Wegbereiter und Schrittmacher. Früh erkannte dies Igor Strawinsky, der in Hamburg sein Oratorium „Threni“ zur Uraufführung brachte und es dem Norddeutschen Rundfunk widmete. 1954 gelang es mithilfe der Witwe von Arnold Schönberg, dessen Zwölftonoper „Moses und Aron“ erstmals auf die Bühne zu bringen. Das Rolf-Liebermann-Studio des NDR wurde so zum Treffpunkt der Szene. Ob John Cage, Mauricio Kagel, Luciano Berio, Hans Werner Henze, Pierre Boulez, Karlheinz Stockhausen, Krzysztof Penderecki, Bruno Maderna oder Sofia Gubaidulina: Sie alle traten mit ihren Werken auf und so manche(r) provozierte einen Skandal. In diesem Sinne darf man gespannt sein, wenn Matthias Pintscher am Pult unter anderem seine Orchesterkomposition „Idyll“ vorstellt. Solist des Abends ist Nils Mönkemeyer.
Matthias Pintscher in der NDR-Reihe „das neue Werk“ in Hamburg
Wenn der Skandal zur Idylle wird
Komponist und Dirigent Matthias Pintscher lockt mit neuen Klangwelten in die Elbphilharmonie.
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2016 bezog das sinfonische Rundfunkorchester des Norddeutschen Rundfunks die Räumlichkeiten der Hamburger Elbphilharmonie und trägt seither den Namen NDR Elbphilharmonie Orchester. Gegründet wurde der Klangkörper 1945 im Auftrag der britischen Militärregierung als Zeichen des geistigen und kulturellen Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg.…
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Als Exklusiv-Künstler bei Sony Classical brachte Nils Mönkemeyer in den letzten Jahren zahlreiche CDs heraus. In seinen Programmen spannt Mönkemeyer den Bogen von Entdeckungen und Ersteinspielungen originärer Bratschenliteratur des 18. Jahrhunderts bis hin zur Moderne und zu Eigenbearbeitungen. Seit 2011 ist Mönkemeyer…
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Termine
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Do., 18. Juni 2026 20:00 Uhr
Elbphilharmonie, Hamburg(Großer Saal)Konzert
Nikolai Lugansky, NDR Elbphilharmonie Orchester, Stanislav Kochanovsky
Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 1 fis-Moll op. 1, Dvořák: Die Mittagshexe op. 108, Janáček: Taras Bulba
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Fr., 19. Juni 2026 20:00 Uhr
Elbphilharmonie, Hamburg(Großer Saal)Konzert
Nikolai Lugansky, NDR Elbphilharmonie Orchester, Stanislav Kochanovsky
Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 1 fis-Moll op. 1, Dvořák: Die Mittagshexe op. 108, Janáček: Taras Bulba
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Konzert
NDR Elbphilharmonie Orchester, Franz Welser-Möst
Schubert: Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200, R. Strauss/Welser-Möst: Suite aus „Der Rosenkavalier“ op. 59
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Konzert
Elli Choi, Nils Mönkemeyer, Friedrich Thiele, Rostislav Krimer
Internationale Schostakowitsch Tage Gohrisch
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Konzert
Vadim Gluzman, Madara Pētersone, Susanne Branny, Marija Strapcāne, Nils Mönkemeyer, Marcello Enna, Sebastian Fritsch, Magdalēna Ceple, Elisabeth Leonskaja
Internationale Schostakowitsch Tage Gohrisch
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Konzert
NDR Elbphilharmonie Orchester, Franz Welser-Möst
Schubert: Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200, R. Strauss/Welser-Möst: Suite aus „Der Rosenkavalier“ op. 59
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Konzert
Sarah Gilford, Hagar Sharvit, Lukas Schmidt, Vadim Gluzman, Elli Choi, Nils Mönkemeyer, Sebastian Fritsch, Paul Moosbrugger, Onutė Gražinytė, Rostislav Krimer
Internationale Schostakowitsch Tage Gohrisch
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Konzert
NDR Elbphilharmonie Orchester, Franz Welser-Möst
Schubert: Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200, R. Strauss/Welser-Möst: Suite aus „Der Rosenkavalier“ op. 59
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Atemberaubendes Feuerwerk
Mit funkelnder Virtuosität und unbändiger Ausdruckskraft widmet sich Simone Kermes einer echten Rarität: der Arie È follia d’un alma stolta aus dem Oratorium Giob von Carl Ditters von Dittersdorf. Ein atemberaubendes Feuerwerk klassischer Koloraturkunst – und die Wiederentdeckung eines nahezu vergessenen Meisterwerks. Ein Track aus dem neuen Album „La Luce“.







