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Symphoniker Hamburg präsentieren Saison 2026/27

Heiße Zeiten

Unter dem Motto „Götterfunken und Feuerwärme – ‚Wie ich!‘“ haben die Symphoniker Hamburg ihre neue Spielzeit vorgestellt.

vonSusanne Bánhidai,

Das Programm der Saison 2026/2027 bei den Symphonikern Hamburg ist geleitet vom Gedanken der ständigen Entwicklung der Welt durch musikalische Kultur. Ausgangspunkt ist die mythische Figur des Prometheus, der dem Menschen entgegen göttlichen Willens das Feuer brachte und somit den Grundstein aller kulturellen Entwicklungen legte. Entsprechend ist die Saison übertitelt mit „Wie ich!“, ein Zitat aus Goethes Gedicht über diesen trotzig handelnden Helden. Viele der Konzertprogramme stehen im Zeichen des permanenten Wandels in der Kultur in ihren unterschiedlichen Formen – von Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik.

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Glückwünsche der besonderen Art

Ein Schwerpunkt liegt auf den Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven, den beiden Jubilaren der Spielzeit. Sie werden allerdings in neuen Kontexten präsentiert. Beispielsweise erklingt Mozarts Klarinettenkonzert in einer Fassung für Viola, interpretiert vom Jeffrey-Tate-Preis-Gewinner Timothy Ridout. Beethovens drittes Klavierkonzert wird wiederum durch das Werk „subito con forza“ eingeleitet, das die Komponistin Unsuk Chin anlässlich des Beethoven-Jubiläums im Jahr 2020 verfasste.

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Chefsache

Sylvain Cambreling übernimmt als Chefdirigent in dieser Saison die Leitung von insgesamt acht sinfonischen Konzerten. Die Saison eröffnet Cambreling mit Auszügen aus Beethovens Ballettmusik „Die Geschöpfe des Prometheus“, den „Wesendonck-Liedern“ von Richard Wagner mit der Solistin Jennifer Holloway sowie Hans Zenders „Schumann-Phantasie“. Ein markanter Programmpunkt ist ein Sonderkonzert in der Elbphilharmonie, bei dem Gershwins Klavierkonzert auf das Mozart-Requiem trifft. Anstatt der üblichen Ergänzungen des Fragments wird das Requiem mit einem neu komponierten Werk von Fabrizio Cassol zu Ende geführt.

Noch ein Jubilar

Neben dem Chefdirigenten stehen namhafte Gäste am Pult der Laeiszhalle, darunter David Afkham, Ton Koopman, Bernard Labadie, Andris Poga, Anna Rakitina und Miguel Sepúlveda. Die Riege der Solistinnen und Solisten wird durch internationale Größen wie Martha Argerich, Marc-André Hamelin, Julia Lezhneva, Edgar Moreau und Nils Landgren ergänzt. Landgren, der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feierte, gestaltet in der Elbphilharmonie ein Sonderkonzert, das Kurt Weill gewidmet ist.

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