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Durch den Monat mit …

… Emmanuel Pahud

Der Flötist Emmanuel Pahud nimmt uns mit durch seinen Monat und erzählt von seinen Highlights und Geheimtipps.

vonIrem Çatı,

Kyoto 6.10.: Mein erster Termin im Oktober ist das letzte Konzert meiner Japan-Reise. Hier spiele ich mit dem Osaka Philharmonic Orchestra ein Stück von Hisatada Otaka, das sein Sohn dirigieren wird. Das Publikum in Japan ist so begeisterungsfähig, auch für unsere Musik! Leider habe ich vor Ort nicht so viel Zeit, aber hoffentlich schaffe ich es, durch die kleinen Gässchen zu spazieren und eines der wunderbaren Restaurants dort zu besuchen. Das Essen in Japan ist unglaublich frisch und besteht aus den besten Zutaten. Es wird sehr liebevoll zubereitet, so dass jedes Gericht dort ein Genuss ist.

Emmanuel Pahud freut sich auf die japanische Küche
Emmanuel Pahud freut sich auf die japanische Küche

Berlin 10.–19.10.: Direkt nach dem Konzert fliege ich zurück nach Berlin. Im Flugzeug kann ich gut schlafen, deswegen komme ich relativ frisch an und bin bereit für die Proben mit den Philharmonikern. Ein „normaler“ Tag in Berlin sieht so aus, dass ich spätestens um 8:30 Uhr aufstehe, den Hund füttere und dann in die Philharmonie fahre. Wir proben immer vormittags und nachmittags. Dazwischen versuche ich, die Zeit gut zu nutzen und möglichst viele Dinge zu erledigen.

Berliner Philharmonie
Berliner Philharmonie

Winterthur und München 20.–23.10.: Ich freue mich sehr auf meine Residenzen beim Musikkollegium Winterthur und dem Münchner Rundfunkorchester, die an diesen Tagen beginnen. Obwohl beide parallel laufen, werde ich ganz unterschiedliches Repertoire spielen, denn es ist für mich sehr wichtig, die verschiedenen Spektren meiner Aktivitäten abzubilden. Gerade Winterthur ist eine Stadt mit so vielen Privatsammlungen und Museen. Ich finde es faszinierend, mich von Kunstwerken für meine Interpretationen inspirieren zu lassen.

Kunst Museum Winterthur
Kunst Museum Winterthur

Madrid und Paris 25.-30.10.: In Madrid kommt es zur Wiederbegegnung mit dem Orquesta Nacional de España, dann zum ersten Mal mit einer Dame auf dem Podium: Simone Young. In Madrid gibt es eine sehr große Flötengemeinschaft, die die besten Restaurants und Weinlokale der Stadt kennt. Ich muss mich also um nichts kümmern. Übertreiben darf ich es aber auch nicht, weil ich dann gleich nach Paris weiterreise, wo ich die französische Erstaufführung von Philippe Manourys Werk „Saccades“ spielen werde.

In Madrid steht neben der Musik auch der Besuch von Weinlokalen auf Pahuds Programm
In Madrid steht neben der Musik auch der Besuch von Weinlokalen auf Pahuds Programm

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