© Marco Borggreve

Anna Prohaska

Anna Prohaska

Die Koloratursopranistin Anna Prohaska wurde 1983 im bayerischen Neu-Ulm als Tochter eines österreichischen Opernregisseurs und einer irisch-englischen Sängerin geboren. Aufgewachsen ist sie zunächst in Wien, siedelte dann mit ihrer Familie nach Berlin um, wo sie erste Erfahrungen in der Chorarbeit sammelte und bei dem Dirigent und Komponist Eberhard Kloke Privatunterricht erhielt. Anschließend studierte sie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Brenda Mitchell und Wolfram Rieger. In der Saison 2006/2007 war sie Mitglied des Ensembles der Staatsoper Unter den Linden, 2009 debütierte sie bei den Salzburger Osterfestspielen und den Salzburger Festspielen gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern. 2012 trat sie erneut bei den Festspielen auf, als sie spontan für die erkrankte Sen Guo einspringen musste. Gleichzeitig war sie in der Saison 2012/2013 in der Reihe „Junge Wilde“ des Konzerthauses Dortmund zu erleben und arbeitete unter anderem mit den Dirigenten Mariss Jansons, Claudio Abbado und Daniel Barenboim zusammen. 2012 erhielt sie für ihre Leistung den ECHO Klassik, 2016 den Kunstpreis Berlin und im Folgejahr den International Classical Music Award.
Sonntag, 05.02.2023 17:00 Uhr Landgasthof Riehen

Anna Prohaska, Kammerorchester Basel

Werke u. a. von Stradella, Farina, Scarlatti & Händel

Donnerstag, 16.02.2023 19:30 Uhr Pierre Boulez Saal Berlin

Anna Prohaska, Kammerakademie Potsdam, Antonello Manacorda

Hosokawa: Blossoming II, Britten: Les Illuminations op. 18, Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68

Freitag, 17.02.2023 19:30 Uhr Pierre Boulez Saal Berlin

Anna Prohaska, Kammerakademie Potsdam, Antonello Manacorda

Hosokawa: Blossoming II, Britten: Les Illuminations op. 18, Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68

Sonntag, 19.03.2023 18:00 Uhr Staatsoper Unter den Linden Berlin

Mozart: Idomeneo

Andrew Staples (Idomeneo), Magdalena Kožená (Idamante), Anna Prohaska (Ilia), Olga Peretyatko (Elettra), Linard Vrielink (Arbace), Staatsopernchor, Staatskapelle Berlin, Simon Rattle (Leitung), David McVicar (Regie)

Donnerstag, 23.03.2023 19:00 Uhr Staatsoper Unter den Linden Berlin

Mozart: Idomeneo

Andrew Staples (Idomeneo), Magdalena Kožená (Idamante), Anna Prohaska (Ilia), Olga Peretyatko (Elettra), Linard Vrielink (Arbace), Staatsopernchor, Staatskapelle Berlin, Simon Rattle (Leitung), David McVicar (Regie)

Sonntag, 26.03.2023 19:00 Uhr Staatsoper Unter den Linden Berlin

Mozart: Idomeneo

Andrew Staples (Idomeneo), Magdalena Kožená (Idamante), Anna Prohaska (Ilia), Olga Peretyatko (Elettra), Linard Vrielink (Arbace), Staatsopernchor, Staatskapelle Berlin, Simon Rattle (Leitung), David McVicar (Regie)

Dienstag, 28.03.2023 19:00 Uhr Staatsoper Unter den Linden Berlin

Mozart: Idomeneo

Andrew Staples (Idomeneo), Magdalena Kožená (Idamante), Anna Prohaska (Ilia), Olga Peretyatko (Elettra), Linard Vrielink (Arbace), Staatsopernchor, Staatskapelle Berlin, Simon Rattle (Leitung), David McVicar (Regie)

Donnerstag, 30.03.2023 19:00 Uhr Staatsoper Unter den Linden Berlin

Mozart: Idomeneo

Andrew Staples (Idomeneo), Magdalena Kožená (Idamante), Anna Prohaska (Ilia), Olga Peretyatko (Elettra), Linard Vrielink (Arbace), Staatsopernchor, Staatskapelle Berlin, Simon Rattle (Leitung), David McVicar (Regie)

Dienstag, 18.04.2023 20:00 Uhr Elbphilharmonie Hamburg

Maria Mater Meretrix

Patricia Kopatchinskaja (Violine & Leitung), Anna Prohaska (Sopran), Ensemble Resonanz

Sonntag, 07.05.2023 17:00 Uhr Französische Kirche Bern

Anna Prohaska, Sergio Azzolini, Camerata Bern

Rameau: Arien und Instrumentalwerke, Purcell: Arien und Instrumentalwerke, Britten: Les Illuminations op. 18

Kammerakademie Potsdam mit Anna Prohaska

Jung und spannungsvoll

Die Kammerakademie Potsdam illuminiert das eigene Jubiläum. weiter

Interview Anna Prohaska

„Ich musste mehr dafür tun als sonst“

Balkonkonzerte, zwei neue Alben, Internetauftritte: Während der Coronakrise blieb der Schaffensdrang von Anna Prohaska ungebrochen. weiter

Ravenna Festival 2020 – Budapest Festival Orchestra

Gebet an eine Sommernacht

(Ravenna, 1.7.2020) Das Ravenna Festival sorgt dank Riccardo Mutis Mut für historische Hoffnungszeichen und demonstriert mit Gastspielen internationaler Spitzenorchester trotzig, was in Pandemie-Zeiten dennoch so alles möglich ist. weiter

Opern-Kritik: Oper unter den Linden – L'Incoronazione di Poppea

Die Monteverdi-Erfüllung

(Berlin, 10.12.2017) Der Urvater der Gattung Oper beschert der wiedereröffnen Lindenoper einen musikalisch-szenischen Triumph weiter

Kurz gefragt Anna Prohaska

Erstaunlich viele Dilettanten

Die Sopranistin Anna Prohaska ist bekannt für klare Worte. Hier spricht sie über … weiter

ONLINE-INTERVIEW

In der Welt von… Anna Prohaska

In unserer Reihe „In der Welt von...“ begleiten wir, vernetzt durch Smartphone und Social Media, Künstler auf Reisen, zu spannenden Projekten und besonderen Ereignissen weiter

Interview Anna Prohaska

„Die zwei Züge werden mich schon nicht umbringen“

Anna Prohaska liebt es, in neue Rollen zu schlüpfen – dafür greift die Sopranistin sogar einmal zu Zigarette weiter

Blind gehört Anna Prohaska

„Das klingt wie guter Rotwein“

Die Sopranistin Anna Prohaska hört CDs von Kolleginnen, ohne dass sie erfährt, wer singt weiter

Rezension Anna Prohaska – Kurtág: Kafka-Fragmente

Fragmente verschmelzen zum Kunstwerk

Anna Prohaska und Isabelle Faust zerstreuen mit György Kurtágs „Kafka-Fragmenten" alle Schwellenängste gegenüber Neuer Musik. weiter

Rezension Anna Prohaska – Paradise Lost

Bildgewaltiger Liederreigen

Anna Prohaska und Julius Drake können hier ihr breites künstlerisches Spektrum und ihre Gestaltungskraft unter Beweis zu stellen. weiter

CD-Rezensionen

Betörende Nixe

Wer die neue CD von Sopranistin Anna Prohaska hört, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus weiter

CD-Rezension Anna Prohaska

Unbekannter Zimmermann

Da Bernd Alois Zimmermann mittlerweile als Originalgenie anerkannt ist, darf jede Veröffentlichung seiner Musik gesteigerte Aufmerksamkeit beanspruchen. Nichts von dem, was Zimmermann schrieb, war unbedeutend, nicht einmal die während des Zweiten Weltkriegs entstandenen Kammer- musikwerke. Zeitlich aus dem Rahmen fällt die Sonate für Violine und Klavier von 1950, die Furore… weiter