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Neue Spielzeit der Symphoniker Hamburg 2025/2026

Vom Anfang inspiriert

Die Symphoniker Hamburg widmen ihre Spielzeit 2025/2026 besonderen Anfängen in der Musik und mixen das Programm mit Klassikern und lange nicht mehr gehörten Werken.

vonRedaktion,

Von Goethes Ausspruch „Jeder Schritt ist Unermesslichkeit” haben sich die Symphoniker Hamburg mit Chefdirigent Sylvain Cambreling für die nächste Spielzeit inspirieren lassen. Im Programm finden sich daher viele Bezüge zu „ersten Schritten” und Anfängen wie das Opus 1 von Dmitri Schostakowitsch, Gustav Mahlers Erste Sinfonie, aber auch Ouvertüren oder Aaron Coplands „Appalachian Spring” mit der Quelle als Symbol des Ursprungs. In Kombination mit Klassikern des Konzertrepertoires, die lange nicht bei den Symphonikern Hamburg zu erleben waren, Raritäten, Entdeckungen und ungewöhnlichen Zusammenstellungen möchte das Orchester das Publikum einladen, mit dem Schritt in den Konzertsaal eine neue Welt zu entdecken.

Spannende Debüts und große Namen

Besonders viele Debüts stehen bei den Symphonikern in der Spielzeit an, auf die sich Intendant Daniel Kühnel besonders freut: Neben aufstrebenden Talenten wie Aurel Dawidiuk, Adam Hickox und Nicolas Ellis sind Long Yu, Jonathan Stockhammer und Barock-Altmeister Ton Koopman erstmals mit dem Laeiszhalle-Orchester zu erleben. Gern gesehene Gäste unter den Solistinnen und Solisten kehren 2025/2026 zurück, darunter die Piano-Legenden Martha Argerich und Pierre-Laurent Aimard, die Geiger Gil Shaham und Maxim Vengerov, Oboist Albrecht Mayer sowie Renaud Capuçon, der erstmals das Orchester auch dirigieren wird. Mit Alexandra Dovgan und Anton Gerzenberg, der erfolgreichen Sopranistin Katharina Konradi sowie dem vielfach ausgezeichneten Cellisten Benjamin Kruithof ist die junge Generation ebenfalls hochkarätig vertreten.

Chefsachen und Gästefreuden 

Chefdirigent Sylvain Cambreling dirigiert insgesamt sieben sinfonische Konzerte sowie Beethovens Neunte zum Jahreswechsel. Seine Handschrift ist in der Zusammenstellung der Konzerte ebenso zu sehen wie in der stilistischen Flexibilität, die das Orchester präsentiert. Er eröffnet die Saison mit Mahlers Erster Sinfonie und Helmut Lachenmanns „Schreiben”. Die Erste Gastdirigentin Han-Na Chang kehrt für drei Konzerte nach Hamburg zurück. Gemeinsam mit vielen weiteren Gästen sorgen sie für ein sehr breit gefächertes Angebot vom Morgenkonzert über sinfonische Überraschungen bis zur literarischen Operngala zum Thomas-Mann-Jahr. 

Abonnements sind ab morgen erhältlich, Einzelkarten für die Highlights sind ab dem 13. Mai im Vorverkauf. 

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