Rezensionen
Aktuelle Neuerscheinungen aus Klassik und Oper – ausgewählt und bewertet von der concerti-Redaktion.
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Rezension Pierre-Laurent Aimard – J. S. Bach: Das wohltemperierte Klavier Band 2
Erfrischend heterogen
Der französische Spezialist für die Moderne, Pierre-Laurent Aimard, lässt mit klanglich vielfältigem Bach aufhorchen.
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Rezension Ensemble Tamuz – Onslow: Streichquintette
Gegensätze pur
Das Berliner Ensemble Tamuz stellt sich auf seinem Debütalbum mit selten gespielten Werken des französischen Romantikers George Onslow vor.
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Rezension Raphaël Pichon – Brahms: Ein Deutsches Requiem
Sensibel und subtil
Raphaël Pichon und sein Ensemble Pygmalion lassen Johannes Brahms‘ „Deutsches Requiem“ elegant fließen.
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Rezension Amandine Beyer – Bach from Italy
Bach in der Sonne Italiens
Geigerin Amandine Beyer und Gli Incogniti demonstrieren hochinspiriert und spielfreudig, wie Bach Impulse aus Italien verarbeitete.
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Rezension Pekka Kuusisto – Werke von Kalevi Aho
Souveränität und Leidenschaft
Der Komponist Kalevi Aho gehört zur Prominenz in Finnland. Berühmt ist er vor allem für seine Orchestermusik, doch auch seine Kammermusik muss sich keineswegs dahinter verstecken.
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Rezension Jean Rondeau – Barricades
Mitreißende Kabinettstücke
Das vibrierende Album „Barricades“ mit Jean Rondeau, Thomas Dunford und Gästen beweist, wie mitreißend französische Barockmusik sein kann.
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Rezension Capella Thuringia – Melchior Franck
Nicht ganz jugendfreie Hochzeitsmusiken
Christoph Dittmar überzeugt in seinen ausgesuchten Kleinoden von Melchior Franck mit profundem Wohlklang und nobler Klarheit.
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Rezension Father Copland
Hommage an New York
Ein Amerika-Trip von ganz eigener Qualität: kurzweilig und immer mit einer Haltung, die nicht auf billige Effekte aus ist, sondern auf eine Mischung aus Akribie und Freude.
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Rezension Wagner: Das Rheingold
Packendes Rheingold
Das Sänger-Ensemble ist in kluger Begeisterung dabei mit Alberich, Loge, Wotan an der Spitze, wie es sein muss.
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Rezension Vadim Gluzman – Vasks: Distant Light
Unsentimentale Idyllen
Mehr als ein Komponisten-Porträt: Vadim Gluzman und das Finnish Radio Symphony Orchestra unter Hannu Lintu interpretiert Pēteris Vasks.
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Rezension Franco Fagioli – Veni, Vidi, Vinci
Virtuose Brillanz
Die Vinci-Anthologie von Countertenor Franco Fagioli und Il Pomo d’Oro ist eine stratosphärische Gesamtleistung.
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Rezension Pietari Inkinen – Prokofjew: Sinfonien 3 & 6
Pfiffiger Prokofjew
Pietari Inkinen weiß bei Prokofjew haargenau, wo er hinmöchte und was er an Details und Farben aus den Partituren herausholen möchte.
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Rezension Grigory Sokolov
Der Meister spricht
Grigory Sokolov wie er weltweit geschätzt wird: als Exeget, der sich Zeit nimmt und nie auf Rekordjagd geht und als Meister der Klangfarben.
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Rezension Josephine Knight – Schumann und Piatti
Leichtigkeit des Seins
Die britische Cellistin Josephine Knight öffnet ganz neue Hörhorizonte auf Schumanns verblüffend heiteres „Conzertstück“.
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Rezension Bamberger Symphoniker – Bruch: Sinfonien
Mehr als nur ein Violinkonzert
Die Bamberger Symphoniker und Robert Trevino beweisen, dass hinter Bruch mehr steckt als nur sein populäres Violinkonzert.
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Rezension Dorothee Oberlinger – Discovery of Passion
Bewegendes aus Norditalien
Blockflötenvirtuosin Dorothee Oberlinger spannt mit dem Countertenor und Geiger Dmitry Sinkovsky ein überreiches Panorama Norditaliens auf.
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Rezension Chiaroscuro Quartet – Haydn
Feinheit und Sensibilität
Das Chiaroscuro Quartet lässt den Hörer bei Haydns Streichquartetten op. 76 wie einen stillen Mitwisser virtuell neben sich Platz nehmen.
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Rezension Marek Janowski – Cavalleria Rusticana
Dramatische Feinarbeit
Marek Janowski glänzt bei Mascagnis „Cavalleria Rusticana“ mit viel Sinn für vielschichtig disponierten Raumklang.
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Rezension Goldmund Quartett – Travel Diaries
Zeitgenössischer Facettenreichtum
Das Goldmund Quartett nimmt seine Zuhörer mit auf eine Zeitreise durch bewegende Momente seiner zehnjährigen Ensemblegeschichte.
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Rezension Seong-Jin Cho – The Wanderer
Musikalische Wanderschaft
Seong-Jin Cho hat ein Album programmiert mit Schuberts „Wanderer-Fantasie“ sowie den beiden Klaviersonaten von Alban Berg und Franz Liszt.
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Rezension Sofja Gülbadamova – Dohnányi
Aus der Zeit gefallen
Ein Fest für Klaviervirtuosen wie Sofja Gülbadamova, die die Soloparts bravourös bewältigt, kompositorisch aber eher zweitklassig.
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Rezension Federico Colli – Domenico Scarlatti Vol. 2
Lust an Extremen
Federico Colli geht bei seinen Interpretationen von Domenico Scarlattis Klaviersonaten weiterhin entschlossen zu Werke.
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Rezension Evgeni Koroliov – feuilles nocturnes
Nachtseiten
Evgeni Koroliov taucht mit Chopin klanglich und atmosphärisch fein ausdifferenziert in die dunkle Zeit des Tages ein.
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Rezension Martin Fröst – Vivaldi
Experiment gelungen
Martin Fröst hat sich aus Vivaldis Opern und Oratorien fiktive Klarinettenkonzerte arrangieren lassen, brillant begleitet vom Concerto Köln.
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Interview Rudolf Buchbinder„Es ist eine ewige Entdeckungsreise“
Pianist Rudolf Buchbinder über Schuberts Tänze, das Grafenegg Festival, seine Faszination für verschiedene Ausgaben von Beethoven-Sonaten – und die Fußball-Weltmeisterschaft.
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Audio der Woche
Atemberaubendes Feuerwerk
Mit funkelnder Virtuosität und unbändiger Ausdruckskraft widmet sich Simone Kermes einer echten Rarität: der Arie È follia d’un alma stolta aus dem Oratorium Giob von Carl Ditters von Dittersdorf. Ein atemberaubendes Feuerwerk klassischer Koloraturkunst – und die Wiederentdeckung eines nahezu vergessenen Meisterwerks. Ein Track aus dem neuen Album „La Luce“.





