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Martha Argerich Festival 2026

Rückkehr einer Klavier-Legende

Beim Martha Argerich Festival 2026 initiiert die Pianistin erneut zahlreiche musikalische Sternstunden in der Laeiszhalle. Im Zentrum steht sie selbst als Interpretin sämtlicher Beethoven-Violinsonaten gemeinsam mit Maxim Vengerov.

vonSusanne Bánhidai,

Die Freude ist beiden deutlich anzusehen: Martha Argerich und der Intendant der Symphoniker Hamburg, Daniel Kühnel, kündigen für Juni eine weitere Ausgabe des Martha Argerich Festivals an. Vom 20. bis 30. Juni 2026 wird Hamburg zum Ort künstlerischer und menschlicher Begegnungen – und zum Forum für kulturellen Austausch mit Werkstatt-Charakter. „Keineswegs selbstverständlich”, sei es, so Kühnel, dass die Grande Dame des Pianos erneut in Hamburg Station macht und ihre künstlerische Familie, ihre Visionen und ihr phänomenales Klavierspiel mitbringt.  

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Im Zentrum der achten Festivalausgabe steht ein Mammutprojekt, das die Herzen vieler Beethoven-Fans höher schlagen lässt. Martha Argerich wird zum ersten Mal alle Violinsonaten von Ludwig van Beethoven mit dem Geiger Maxim Vengerov aufführen. Über fünf Abende gestaltet sich dieser Zyklus, den sie vor sehr vielen Jahren mit Gidon Kremer aufgenommen hat. „Einige Sonaten sind sehr schwer und einige habe ich sehr selten gespielt”, erinnert sie sich. Es ist eine einzigartige Gelegenheit, dieses Projekt in Europa zu erleben, bevor die beiden den Zyklus 2027 in der New Yorker Carnegie Hall präsentieren. Weil diese ambitionierten Konzerte eine gewisse äußere Stabilität erfordern, wird die Laeiszhalle in diesem Jahr wieder zur Hauptspielstätte des Festivals. Dennoch unternimmt das Festivals auch 2026 zwei Abstecher in die Elbphilharmonie sowie in den Mojo Club auf der Reeperbahn. 

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Jazz, Beethoven und Nō-Theater beim Martha Argerich Festival

Begegnungen zwischen Künstlerinnen und Künstlern sowie der Dialog der Gattungen bilden auch in diesem Jahr den Kern des Festivals. Zum „Rendezvous“ hat Martha Argerich unter anderem Mischa Maisky, Michael Volle, Magdalena Kožená, Gil Shaham sowie die Symphoniker Hamburg unter ihrem Chefdirigenten Sylvain Cambreling eingeladen. Die Eröffnungs- und Abschlusskonzert verbinden Jazz mit der Musik Chopins oder Spoken Word mit Gustav Mahler. Ein weiterer Fokus liegt auf den kulturellen Traditionen Asiens: So steht zum Festival-Ausklang der chinesische Bühnenkünstler Zhang Jun im Mittelpunkt; zudem verschränken sich Beethoven-Sonaten mit Nō-Theater und dem Klavierkonzert von Dai Fujikura.

Der Vorverkauf beginnt am 1. April 2026 um 11 Uhr.

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