Antonio Pappano

Antonio Pappano

Seit 2002 ist der britische Dirigent und Pianist Sir Antonio Pappano Musikdirektor des Royal Opera House in London, das Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom leitet er seit 2005. Der gebürtige Engländer ist in Bridgetown, Connecticut in den USA aufgewachsen. Zwölf Jahre lang erhielt er Klavierunterricht von Norma Verrilli, dann studierte er Komposition bei Arnold Franchetti und wurde von Gustav Meier als Orchesterleiter ausgebildet. Im Alter von 21 Jahren begann Pappano als Probenpianist an der New York City Opera. Sir Antonio Pappano zog als Pianist und Dirigent die Aufmerksamkeit von Daniel Barenboim auf sich und wurde sein Assistent bei den Bayreuther Festspielen. Er arbeitete in Barcelona und Frankfurt, unter anderem als Assistent von Michael Gielen. 1987 dirigierte er zum ersten mal die Norwegische Oper, sein Operndebüt gab er mit La Bohème, 1990 wurde er dort Musikdirektor.

2013 dirigierte er in Salzburg Verdis Oper Don Carlo in der Inszenierung von Peter Stein. In der italienisch gesungenen Aufführung hat Sir Antonio Pappano sogar Teile aus der französischen Urfassung übernommen, die bei der Uraufführung des Werks in Paris nicht gespielt werden konnten.

Sir Antonio Pappano dirigiert regelmäßig Opern im Royal Opera House in London, sowie in der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. Opernreiseführer bietet Ihnen ausgewählte Vorstellungen mit dem Stardirigenten Sir Antonio Pappano.
Dienstag, 30.11.2021 20:00 Uhr Isarphilharmonie München

Daniil Trifonov, Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia Roma, …

Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15, Sibelius: Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39

Freitag, 03.12.2021 20:00 Uhr Tonhalle Düsseldorf

Daniil Trifonov, Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Antonio …

Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15, Sibelius: Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39

Samstag, 04.12.2021 20:00 Uhr Alte Oper Frankfurt

Daniil Trifonov, Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, …

Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15, Sibelius: Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39

Donnerstag, 17.02.2022 20:00 Uhr Isarphilharmonie München

Yuja Wang, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Antonio Pappano

Dvořák: Konzertouvertüre „Othello“ op. 93, Liszt: Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur, Nielsen: Sinfonie Nr. 4 „Das Unauslöschliche“

Freitag, 18.02.2022 20:00 Uhr Isarphilharmonie München

Yuja Wang, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Antonio Pappano

Dvořák: Konzertouvertüre „Othello“ op. 93, Liszt: Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur, Nielsen: Sinfonie Nr. 4 „Das Unauslöschliche“

Samstag, 19.02.2022 19:00 Uhr Isarphilharmonie München

Yuja Wang, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Antonio Pappano

Dvořák: Konzertouvertüre „Othello“ op. 93, Liszt: Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur, Nielsen: Sinfonie Nr. 4 „Das Unauslöschliche“

Donnerstag, 21.07.2022 20:00 Uhr Prinzregententheater München

Ian Bostridge, Antonio Pappano

Münchner Opernfestspiele
concerti Klassik Daily mit Holger Wemhoff – Folge 17 mit Antonio Pappano

„Ich bin es gewohnt, mit 200 km/h zu arbeiten“

In Zeiten von Corona blickt Moderator Holger Wemhoff im concerti Klassik-Daily ins Innere der Klassikszene. Folge 17 mit Antonio Pappano. weiter

Im Kino: „Die Walküre“ Live aus dem Royal Opera House

Exquisite Starbesetzung

Am 28. Oktober wird „Die Walküre“ von Richard Wagner ab 20:15 Uhr live aus dem Royal Opera House weltweit im Kino übertragen weiter

Kino: Puccinis „La Bohème“ am Royal Opera House

Nie war Leid so schön

Am 3. Oktober wird Puccinis „La Bohème“ ab 20:15 Uhr live aus dem Royal Opera House weltweit im Kino übertragen weiter

Kino: Madama Butterfly

Wiedersehen in London

Atemberaubende Musik, herzzerreißende Story: Puccinis Madama Butterfly zählt zu seinen populärsten Werken. Heute wird die Oper live aus dem Royal Opera House auf deutschen Kinoleinwänden übertragen weiter

Interview Antonio Pappano

„Alle Musik ist irgendwie Theater”

Antonio Pappano über neurotische Italiener, das Leiden und Hassen am Theater und die Wahrhaftigkeit der Musik weiter

Rezension Janine Jansen – 12 Stradivari

Wertvolle Töne

Mit klar fokussiertem Ton spielt Geigerin Janine Jansen ein leichtlebiges Programm auf zwölf verschiedenen Stradivari-Instrumenten. Begleitet wird sie vom Pianisten Antonio Pappano. weiter

Rezension Diana Damrau – Tudor Queens

Leuchtende Perlen

Diana Damrau verkörpert drei verschiedene Königinnen: Anne Boleyn, Maria Stuart und Elisabeth I., jede von ihnen eine Hauptfigur in Donizettis Oper. weiter

Rezension Ian Bostridge – Beethoven

Souveräne Geschmeidigkeit

Mit „Songs and Folksongs“ präsentiert Ian Bostridge eine aparte Auswahl aus Beethovens Liedschaffen, darunter Bekanntes und selten gehörte Raritäten. weiter

Rezension Jonas Kaufmann – Verdi: Otello

Persönlichkeitsstarker Otello

Jonas Kaufmann gestaltet die fordernde Titelpartie eindrucksvoll, sowohl in den gewaltigen Ausbrüchen als auch in den gefährlich leisen Tönen. weiter

Rezension Ian Bostridge – Requiem „The Pity of War“

Die Grauen des Krieges

Erneut bestätigt Ian Bostridge mit dieser Auswahl im deutschsprachigen und britischen Liedschaffen seinen außerordentlichen Rang. weiter

CD-Rezension Antonio Pappano – Bernstein: Sinfonien 1-3

Emanzipiert

Das Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia und Antonio Pappano haben die drei Sinfonien von Leonard Bernstein aufgenommen. weiter

CD-Rezension Antonio Pappano dirigiert Saint-Saëns

Klangbad

Opulent: Hier kann Antonio Pappano nach Belieben modellieren und regulieren, so dass es schäumt und träumt weiter

CD-Rezension Shakespeare Songs

Geburtstagsgabe für Shakespeare

Ian Bostridge und Antonio Pappano würdigen Shakespeare mit einer Lied-Hommage weiter

CD-Rezension Aida

Fulminante Verdi-Verfeinerung

Antonio Pappano spielt mit einer Traumbesetzung um Anja Harteros und Jonas Kaufmann die Aida als Referenzaufnahme des 21. Jahrhunderts ein weiter

CD-Rezension Antonio Pappano - Rossini

Plappernd und gackernd

Antonio Pappano musiziert Rossinis Opern-Ouvertüren mit Lust, genauem Gespür für Phrasierung, Timing und Humor weiter