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Elbphilharmonie präsentiert Saison 2026/27

Elbphilharmonie feiert 10-jähriges Jubiläum

Die Hamburger Elbphilharmonie hat ihr Programm für die Konzertsaison 2026/27 vorgestellt.

vonJohann Buddecke,

Die Elbphilharmonie begeht ihr zehnjähriges Bestehen mit einer Jubiläumssaison von internationalem Rang. Generalintendant Christoph Lieben-Seutter und Alan Gilbert, Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters, präsentierten heute in Hamburg ein vielseitiges Programm.

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Im Mittelpunkt steht der 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten: Sieben führende US-Orchester sind mit insgesamt 13 Konzerten zu Gast. Das Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst interpretiert Werke von Mozart bis Strauss, mit Golda Schultz als Solistin (2./3.10.). Das New York Philharmonic reist erstmals mit Gustavo Dudamel an (18./19.10.). Klaus Mäkelä dirigiert das Chicago Symphony Orchestra mit Werken von Sibelius und Mahler (15./16.1.), während Andris Nelsons mit dem Boston Symphony Orchestra Beethoven und Strawinsky gegenüberstellt (15.–17.3.). Die vielfach ausgezeichnete Musikerin Rhiannon Giddens kuratiert ein umfangreiches „Reflektor“-Festival.

Weitere Höhepunkte sind Auftritte des Kansas City Symphony Orchestra mit Coplands „Appalachian Spring“ (29.8.), das Debüt des San Diego Symphony Orchestra unter Rafael Payare mit Leonidas Kavakos als Solisten (3.5.) sowie die Saisoneröffnung durch das Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck gemeinsam mit Alexandre Kantorow (1./2.9.).

Komponistenjubiläen im Fokus

Auch bedeutende Komponistenjubiläen prägen die Saison: John Adams, Steve Reich und Jazzlegende John Coltrane werden mit besonderen Programmen gewürdigt. Die US-Komponistin Missy Mazzoli ist als „NDR Artist Across Ensembles“ präsent. Als Residenzkünstler treten der Geiger Augustin Hadelich und der Pianist Leif Ove Andsnes auf.

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Weitere programmatische Schwerpunkte liegen auf der Musik des Libanon sowie auf künstlerischen Auseinandersetzungen mit dem Prometheus-Mythos. Choreografin Sasha Waltz gestaltet einen eigenen „Reflektor“, und das Festival „Elbphilharmonie Visions“ für zeitgenössische Orchestermusik findet in dritter Ausgabe statt.

Das Beethoven-Jahr 2027 wird umfassend gefeiert: Das Quatuor Ébène interpretiert sämtliche Streichquartette, Igor Levit beginnt einen mehrjährigen Zyklus aller Klaviersonaten, und Lang Lang widmet sich den kompletten Klavierkonzerten. Auch jenseits der Klassik erwartet das Publikum ein Wiedersehen mit beliebten Künstlern wie Mariza, Angélique Kidjo, Youssou N’Dour, Sophie Hunger, Dianne Reeves und den Punch Brothers.

Groß angelegte Sonderprojekte – darunter Mieczysław Weinbergs Oper „Die Passagierin“ sowie Luigi Nonos monumentales Werk Prometeo“ – ergänzen das Programm.

Abonnements für die Saison 2026/27 sind bereits erhältlich, der Vorverkauf für Einzelkarten startet am 19. Mai.

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